©2019 by LusoCar

DIE

GESCHÄFTSLEITUNG

Die führenden Köpfe des Unternehmens LusoCar GmbH:

Nelson Costa, Jahrgang 1981. 2001 tritt die nächste Generation Costa in das Unternehmen ein. Sohn Nelson Costa übernimmt die Bereiche Konstruktion und Entwicklung. Der gelernte Industriemechaniker hat eine Weiterbildung zum Industriedesigner und Maschinenbau-techniker absolviert.

Gilberto Costa, Jahrgang 1953, macht bei FORD/Portugal seine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker und entscheidet sich einige Zeit später nach Deutschland umzusiedeln. Im Schwabenland angekommen arbeitet er ab 1980 bei der Rennwagenbaulegende Heinz Fuchs.

Er verfeinert seine Schweißtechnik und lernt Fahrzeugteile auf höchstem Niveau zu konstruieren und in Einzelfertigung herzustellen. Legendäre Fahrzeuge wie der Porsche 908, 917 und 956 werden unter seiner Mitwirkung siegfähig gemacht.

Sieben Jahre nach dem Start gemeinsam mit Heinz Fuchs entschließt sich Gilberto Costa sein eigenes Unternehmen zu gründen. Lesen Sie mehr auf der folgenden Seite "Historie" .

Heinz Fuchs und seine Formel-V-Autos zählten zwischen 1965 und 1975 zum Bild jeder Rennstrecke. Vor allem in der Anfangszeit der grossen deutschen V-Bewegung hatten die Monoposti des schwäbischen
Rennwagenbauers ihre besten Auftritte. Zwar regierte auch mal das Chaos, und manch mutiger Fuchs-Pilot verzweifelte gelegentlich an der Technik des eigenwilligen Konstrukteurs. Aber trotzdem hatten die schlanken und formschönen Renner im Streit mit den Kaimann-, Olympic- und Austro-V-Werksteams die Nase oft genug vorne. Alles in allem rund 100 Siege erreichten Fuchs-Piloten in aller Welt. Helmut Bross, Werner und Roland Müller, der Belgier Willy Braillard und der Österreicher Lothar Schörg gehörten zum engeren Kader.

 

Zu seinem Lieblingspiloten hatte der Chef Werner Müller erhoben: «Er war mein erster und bester Fahrer.» Rund 120 Formel V 1300 und 50 Super V wurden bei Fuchs in Rutesheim bei Leonberg gebaut, dazu jede Menge Kits.


Als der V-Boom Ende der 70er-Jahre nachliess und auch VW Interesse und Engagement zurückschraubte, beendete Heinz Fuchs das Kapitel ziemlich frustriert.


Danach arbeitete er in der Präzisionsteilefertigung verstärkt mit der Porsche-Rennabteilung zusammen. Zusätzlich eröffnete er mit dem Slogan «Fuchs Powerbikes-Kompetenz auch auf zwei Rädern» neue Perspektiven durch Konstruktion und Bau hochwertiger Fahrräder mit handgeschweisstem Alurahmen.

Eines seiner überlieferten Zitate war: „Wenn ich meine Autos und meine Fahrräder um mich 'rum habe, geht’s mir gut. Mehr brauch’ ich nicht, um glücklich und zufrieden zu sein.“

 

Im März 2012 starb Heinz Fuchs im Alter von 78 Jahren. Heinz Fuchs hatte zwei Töchter; seit 1987 war er geschieden.